Wir bauen eine Stadtvilla


Eines war klar: Unsere jetzige Wohnung ist super schön, aber die Miete ist ziemlich hoch und für Fiete wäre etwas mit Garten schöner. Zunächst schauten wir uns nach gebrauchten Immobilien um, aber bei den Preisen kann man auch selbst bauen, also entschieden wir uns: Wir bauen ein Haus. Da Hamburg aufgrund der horrenden Quadratmeterpreise nicht in Frage kam, war die Alternative weiter in den Norden. Ich stamme ja eigentlich aus Kiel und Gabi liebt das Wasser, also fingen wir an mit der Grundstückssuche rund um Kiel. 

Als Neuling im Immobiliengeschäft tappt man ja in allerlei Fallen, da wird in diversen Immobilienportalen angeboten: Wir bauen und haben für sie das Grundstück dazu. Und das sollte dann so laufen: Wir unterschreiben den Bauvertrag und dann schaut der Vertreter mal in den Portalen, in denen wir auch schauen. Da schauten wir uns dann ein Grundstück an, welches eine ziemliche Neigung hatte und wo noch diverse Bäume zu fällen waren. Ok, das war schon mal nichts, also hat sich Gabi daran gemacht Grundstücke zu finden, was sich als schwierig herausstellte. 

Das erste war ein Grundstück in der Marina Wendtorf, von der Größe her sehr schön, also sind wir hingefahren. Es lag auch sehr nah am Wasser, blöd nur, dass davor noch die Hochhäuser von der Olympiade 1972 den Blick versperrten und Internetverbindung so gut wie nicht vorhanden war. Also abgehakt, das nächste war ein Grundstück in Heikendorf, nicht ganz so groß, aber ok. Als wir dorthin kamen, wurden wir schon von neugierigen Nachbarn beäugt und das Grundstück hat uns auch nicht zu 100% überzeugt. Dann kam uns der Zufall zu Hilfe, Gabi war auf eine Seite über das Neubaugebiet „Krützkrög“ in Laboe gestoßen. Leider waren alle Grundstücke verkauft oder reserviert. Nachdem sie einige Tage später wieder auf der Seite war, stand dort tatsächlich ein Grundstück frei, also sofort bei der Fördesparkasse angerufen und reserviert.

Am Wochenende sind wir dann dorthin gefahren, konnten das Gebiet aber nur von weitem begutachten, wegen der Erschließungsarbeiten war alles abgesperrt. Uns hat aber die Lage, Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten und Nähe zur Ostsee sowie Glasfasertechnik für schnelles Internet, überzeugt. Fiete gefiel es auch, er ist gleich mal ausgerissen und über die Felder getobt. Der erste Schritt war getan und eigentlich lief das mit dem Kauf auch alles zügig und reibungslos.

Das nächste Abenteuer sollte starten: Wer wird unser Haus bauen? Fertighaus oder Massivhaus? Bungalow oder Stadtvilla. Also wieder mal recherchieren und Infomaterial bestellen. Blöd nur dafür musste Gabi bei den meisten Anbietern ihre Telefonnummer angeben, seitdem stand das Telefon nicht mehr still. Wir haben dann auch diverse Musterhausparks besucht, um Vergleiche anstellen zu können. Irgendwann haben wir uns dann für 5 Fertighausanbieter und 2 Anbieter von Massivhäusern entschieden. Interessant ist ja, dass einige zu uns nach Hause kommen und andere muss man in ihren Musterhäusern besuchen. Die zweite Variante war für uns immer anstrengend, weil es hieß nebenbei Fiete zu bespaßen. Im Durchschnitt dauerten diese Gespräche schon so um die 3 Stunden. Bei den Ersten waren wir noch neugierig und gespannt, aber je mehr von diesen Gesprächen, desto schneller wollten wir fertig werden. Nachdem wir einiges über das Bauen gelernt hatten, z.B. bei wem ist das Schnurgerüst inklusive, bei wem müssen wir das Bodengutachten selbst beauftragen, Kampfmittelräumdienst ja oder nein, welche Sicherheitsstufe hat die Fensterverriegelung etc. haben wir uns in der Endausscheidung für 2 Fertighausanbieter und einen Massivhausanbieter entschieden. Da wir einiges an Wohnfläche haben wollten, fiel dann auch der Bungalow raus, trotz des Vorzugs des ebenerdigen Wohnens. Die 3 Anbieter durften uns dann noch ein zweites Mal besuchen mit ihren konkreten Angeboten. Letztendlich fiel die Wahl auf das Massivhaus, es hat die größte Wohnfläche, wir konnten die Garage so gestalten, wie wir sie haben wollten und der Quadratmeterpreis war unschlagbar. Eigentlich war es auch noch Glück, denn dies war einer der Anbieter, zu dem wir hinkommen sollten und Rendsburg ist ja jetzt nicht um die Ecke. Da die Firma aber ziemlich am Wachsen ist, gab es auf einmal einen Vertreter, der uns dann zu Hause besuchte. Also entschieden wir uns für die Firma Virtus Massivhaus aus Rendsburg und eine Stadtvilla. Am 03.08.2019 sagten wir dem Hausverkäufer von Virtus zu und unterschrieben den Bauvertrag. Fertighäuser lassen sich zwar schneller bauen aber es gibt dort ewig lange Wartezeiten.

Auch wenn es manche Probleme mit Virtus Massivhaus und den Firmen mit denen sie zusammenarbeiten gab, lief der Hausbau trotz Corona doch recht gut. Ich hätte mir eine Software gewünscht, die den Bauherren immer auf dem aktuellen Stand hält und über die nächsten Schritte informiert. Das setzt allerdings voraus, dass die Subunternehmen mitspielen, worin ich so meine Schwierigkeiten sehe. Wir würden wieder mit Virtus bauen.

Nach dem wir uns für Virtus und die Art des Hauses entschieden hatten, ging es nun darum die Aufteilung des Hauses festzulegen. Wo kommt welches Zimmer hin, die Fenster, die Treppe. Wo die Gästetoilette, der Hauswirtschaftsraum, die Garage, die Terrasse und das Badezimmer sowie die Küche. Denn diese Planungen betreffen die Hausanschlüsse, die genaustens geplant sein sollten.

Dazu muss man sich natürlich erst einmal umschauen was es so gibt auf dem Markt für Badezimmereinrichtungen und Küchen. Also starteten wir im August 2019 mit dem Besuch von diversen Ausstellungen. Alle Firmen, die Küchen anbieten, arbeiten nach dem gleichen Muster. Der Verkäufer schreibt alles auf und errechnet eine Gesamtsumme. Dann sagt er, dass er noch einmal mit seinem Vorgesetzten reden muss, um zu prüfen ob preislich noch etwas machbar ist. Das dauert meist 5 Minuten und dann kommt er wieder und präsentiert einen Rabatt von ca. 40% wenn wir uns schnell entscheiden, da er noch einen Messepreis oder ähnliche Aktionsrabatte machen könnte. Wir ließen uns natürlich nicht unter Druck setzen und schauten weiter.

In den folgenden Wochen wurden wir überschüttet mit Formularen und Informationen von Virtus, sodass wir den Überblick verloren, was wir alles beantragen und organisieren müssen.

Wir bekamen eine Checkliste Planung Teil 1, die wir vor dem ersten Planungsgespräch ausgefüllt an Virtus zurückschicken sollten. Wir mussten Daten zu unserer Adresse und dem Grundstück erfassen. Ebenso detaillierte Informationen aus dem Bebauungsplan, einen Flurkartenauszug und eine Munitions-Räumungsbescheinigung (war in diesem Gebiet nicht nötig), einen Kanaltiefenplan der Schmutz- und Regenleitungen und ein Deckenhöhenplan. Hier wird auch schon darauf hingewiesen schnellstmöglich einen Küchenplan vorzulegen. Außerdem benötigt man ein Bodengutachten und die Information, ob das Regenwasser von Dach- und Hofflächen auf dem Grundstück versickern darf. Falls wir KfW-Fördermittel in Anspruch nehmen wollen, müssen wir das jetzt schon mitteilen. Der Grundstückskaufvertrag und Grundbuchauszug wird ebenfalls benötigt.

Natürlich braucht man ein Baugrundgutachten. Wir bekommen von Virtus einen Tipp, wer so etwas macht und ich hole mir dort ein Angebot ein. Es gibt zwei Varianten a) nur das Bodengutachten und b) plus die Bodenanalyse, die man z.B. braucht um den abgetragenen Boden für die Entsorgung zu prüfen. Uns wird von dem Ingenieurbüro geraten den zweiten Part erst bei Bedarf zu machen, da man das mit der entnommenen Probe auch später machen kann. Im Nachhinein erfahre ich als ich die Bodenanalyse für den Abtransport brauche, ca. 1 Jahr später, dass die Probe nicht mehr aufbewahrt wurde und ich nun viel mehr bezahlen muss, als wenn ich beides auf einmal beauftragt hätte. So macht man aus einer Mücke einen Elefanten. Nepper, Schlepper, Bauernfänger!

Am 23.08.2019 fahren wir nach Laboe um uns die Grundstücklegung anzusehen.

Am 07.09.2021 sind mal wieder Küchenausstellungen angesagt, dabei wird aber noch keine Entscheidung getroffen.

17.09.2019 Wir sind bei Virtus in Rendsburg und haben ein Planungsgespräch. Anschließen sehen wir uns noch ein in der Nähe gebautes Haus von Virtus an und entscheiden uns sofort für die Kombination aus Klinkern und grauer Fenster- und Türfarbe.

Wir müssen einen Auftrag zu einer katasteramtlichen Gebäudeeinmessung bereits im September 2019 bestellen, die Endabmessung ist ca. 1 Jahr nach Baubeginn.

Am 28.09.2019 sehen wir uns eine Badausstellung in Kiel an. Wir haben aber das Gefühl, dass die Firma nicht mehr lange existiert und bestellen hier nichts. Allerdings gefiel uns die Glaswand mit dem Boot die dort an der Wand hing.

Am 22.10.2019 präsentiert uns Virtus unseren ersten Hausentwurf. Mit einem roten Stift sollen wir unsere Änderungswünsche eintragen.

Am 29.10.2019 sehe ich mir den Bauantrag an und nehme noch kleine Änderungen vor. Dann wird er unterschrieben an Virtus zurück geschickt.

Am 12. November schauen wir uns Treppen für das Haus an.

Virtus lädt zur Bemusterungsauswahl in Rendsburg ein. Am 26.11.2019 entscheiden wir uns dort für die Verfugung, Fensterbänke, Dachpfannen, Dachunterschläge, Rollladen, Farbe der Fenster, Fensterbeschläge, Treppe, Treppengeländer, Treppenpfosten, Handlauf und die Endbehandlung der Treppe. Innentüren, Türdrücker, Elektrik-Schalterprogramm, Sanitärausstattung, Duschanlage, Badewanne und Sanitärobjekte werden ebenfalls als Basispreis eingesetzt. Die Gewerke werden später auf uns zukommen, denn die hier verkaufte Basis erfährt später einen Aufpreis durch unsere optimierte Auswahl bei den Handwerksfirmen. (Beispiel: die im Standard vorhandenen Steckdosen und Lichter müssen in der Regel verdoppelt werden. Auch eine Netzwerkplanung und Smarthome-Ausstattung wird gesondert verhandelt. Waschtisch, Wasserenthärter und Komfort-Toilettensitze sind wie so vieles on TOP zu kalkulieren. Die Haus- und Nebeneingangstüren werden ebenso bei der Bemusterung ausgewählt. Unterschrieben wird die ausgewählte Bemusterung am 02.11.2019.

Jetzt wird die ausgefüllte Checkliste Plan II wichtig, die für die Bauantragstellung wichtig ist. In dieser Checkliste wird abgefragt: Kreis Bauamt, Gemeinde-Amtsverwaltung, Flurkartenauszug, Bodengutachten, Art der gewünschten Heizungsanlage, Ausführungsart der Hausanschlüsse, Liste der zuständigen Versorger, Kanaltiefenplan, Regenwasserentsorgungsplan, Planung der Regen- und Schmutzwasserentsorgung. Entwässerungsantrag an die Gemeinde, Küchenplan und die Beauftragung des Baustroms.

Nun ist Virtus an der Reihe und hat folgende Berechnungen zu erstellen: Grundflächenzahl, Brutto-Rauminhalt des Gebäudes, Abstandsflächen, Wohn- und Nutzflächenberechnung, Nachweis der Geschossigkeit, Berechnung des Bauwertes für das Bauamt, Baubeschreibung des Gebäudes und Ausfüllen eines Erhebungsbogens für die Statistik.

Am 28.11.2019 unterschreiben wir den Änderungsvertrag in dem die Abweichungen von der ursprünglichen Planung festgehalten sind. Einige Positionen fallen raus andere kommen hinzu, so das sich der Kaufpreis noch einmal um ca. 8.000 € erhöht.

Am 20.12.2019 erhalten wir von Virtus die Bauantragsunterlagen in 4facher Ausfertigung mit der Bitte drei Exemplare zu unterschreiben und bei der Gemeinde abzugeben. Ebenso liegt dem Schreiben ein Entwässerungsantrag bei, den wir an die zuständige Wasserbehörde senden sollen.

Am 27.12.2019 geben wir endlich den Bauantrag ab. Alle Unterlagen von Virtus sind da und wir fahren direkt nach Plön zum Amt und werfen die Unterlagen in den Briefkasten.

Zu diesem Zeitpunkt ist noch nichts Neues auf unserem Grundstück passiert. Das Mehrfamilienhaus links von uns hat inzwischen bereits Fortschritte gemacht. Rechts von uns ist noch nichts zu erkennen.

Jetzt müssen wir auf die Erteilung der Baugenehmigung und Entwässerungsgenehmigung warten. Ein nerviger Zeitraum in dem nicht viel passiert mit dem Bau.

Am 29.01.2020 beauftragt Virtus die statischen Berechnungen und den Wärmeschutznachweis. Weiter führt Virtus Gespräche mit den ausführenden Gewerken und ermittelt die benötigten Mengen und erstellt nach Beauftragung der Gewerke einen Bauzeitenplan.

Am 20. Februar sind wir mal wieder im Baugebiet. Es ist eine Matschwüste, einige Häuser sind bereits fertig und wir beneiden die Eigentümer.

Am 20.03.2020 erhalten wir die Ausführungsplanung und erfahren wer unser Bauleiter sein wird. 26. März 2020 wir sind mal wieder im Baugebiet und was sollen wir sagen, der Matsch ist weg. Wir führen das Bauanlaufgespräch bei uns in Hamburg durch.

20.04.2020: Endlich passiert etwas. Der Tiefbauer war auf der Baustelle und hat den Boden für das Fundament ausgehoben. Es ist ein sehr lehmiger Boden, dadurch läuft das Wasser schlecht ab.

Am 25.04.2020 sind wir wieder vor Ort. Es sind ein paar Holzmarkierungen gesetzt worden, die das Grundstück begrenzen sollen. Das Schnurgerüst für den Hausbau ist auf dem inzwischen gelieferten und verteilten Sand platziert worden. Das Nachbarhaus ist schon so gut wie fertig. Es durfte 11 Meter maximal hoch sein, ob das wohl stimmt. Unser Bau darf maximal 9 Meter hoch sein.

Wir haben jetzt auch einen eigenen orangenen Baustromkasten. Der steht allerdings auf dem Nachbargrundstück und wird uns in Zukunft noch beschäftigen.

30.04.2020 Die Bodenplatte ist da und es wird ein Drahtgerüst darauf verlegt. Leider kann uns keiner von den Arbeitern verstehen, also Fragen stellen ist nicht.

06.05.2020 Wir sind auf der Baustelle und stellen fest, dass bereits ein paar Wände im Erdgeschoss hochgemauert wurden. Es ist gutes Wetter und es geht zügig voran.

Nun ist Stillstand, die Zwischendecke kommt nicht wegen Corona. Das Werk in Bayern arbeitet nur eingeschränkt. Gefrustet warten wir auf bessere Zeiten. Wir treten in den Bauherrenschutzbund ein, um einen Sachverständigen über diese Institution zu bekommen. Eigentlich macht es Sinn, das bereits früher zu machen. Aber wir fühlten uns erst jetzt überfordert. Am 26.05.2020 unterschrieben wir den Vertrag mit dem Sachverständigen aus Kiel.

23.05.2020 Noch immer keine Decke da, bei einem Besuch auf der Baustelle stellen wir fest, dass jemand unseren Baustrom klaut. Wir versuchen in Laboe ein Schloss zu kaufen, was sich als nicht einfach entpuppt. Schließlich werde ich beim Drogeriemarkt am Rathaus fündig. Jetzt wird das Schloss am Stromkasten angebracht und die Nummer dem Bauleiter mitgeteilt.

Jetzt wird es stressig. Gabi ist in Berlin im Krankenhaus und ich muss Beagle, Hausbau, Krankenhausbesuch und Arbeit unter einen Hut bringen. Ich pendle zwischen Hamburg, Berlin und Laboe. Am 20.06.2020 bin ich auf der Baustelle und stelle fest: die Decke ist endlich da und ein Gerüst steht. Endlich geht es weiter.

Als ich am 25.06.2020 auf der Baustelle bin, Gabi ist immer noch im Krankenhaus, stelle ich fest, das mit der 1. Etage angefangen wurde. Dieser Fortschritt wird Gabi in der Charité sicher Mut machen.

Am 03.07.2020 findet unser Richtfest statt, schade dass uns keiner darüber informiert hat. Wenigstens ein Video davon bekommen wir.

Am 04.07.2020 wollen wir uns das noch live angucken und fahren nach Laboe zur Baustelle. Es sind keine Handwerker auf der Baustelle zu sehen und auf dem Dach flattert verwaist eine kleine Richtkrone.

Wir sind am 12.07.2020 noch einmal beim Haus, um uns den Beginn der Verklinkerung anzusehen.

Am nächsten Tag sind wir noch einmal da, diesmal treffen wir auch Bauarbeiter an und unseren lieben Nachbarn von gegenüber, der uns per WhatsApp öfters Bilder vom Baufortschritt geschickt hat.

16. Juli 2020 die Verklinkerung ist so gut wie fertig.

18.07.2020 die Deckenstützen werden entfernt. Die Ausgänge für die Luftwärmepumpe wurden eingebaut. Die Vormontage von den Steckdosen wurde durchgeführt. Gabi ist zurück aus Heidelberg.

Am 20. Juli bekommen wir wieder Fotos von unserem Nachbarn. Eine Folie ist über dem Dachstuhl angebracht. Nur die Garage hat noch kein Dach.

Langsam halten wir nach einem Maler Ausschau, denn Fussbodenbeläge und Malerarbeiten sind Leistungen, die wir in Eigenleistung erbringen müssen und nicht von Virtus kommen. Wir holen diverse Angebote von Malerfirmen ein, entscheiden uns aber dann doch für die Ersten aus Kiel, da diese Fußböden und Malerarbeiten aus einer Hand anbieten. Wir wollen einige Wände tapeziert und andere in guter Qualität geputzt haben. Auf dem Boden soll Vinyl verlegt werden. Die türkischen Maler rufen an und fragen ob sie die Deckenfugen gegen ein kleines Geld spachteln sollen. Sie bekommen den Auftrag von uns.

Unser Bauherrenberater hat seinen ersten Ortstermin am 31.07.2020 und wir erhalten einen 11-seitigen Bericht mit Bildern in dem seine Beanstandungen festgehalten sind. Ich gebe den Bericht unserem Bauleiter zur Kenntnis und Bearbeitung weiter.

Gabi muss am 03.08.2020 wieder ins Krankenhaus nach Heidelberg. Wieder einmal müssen Fiete und ich uns um alles kümmern. Die Fenster und Außentüren wurden angeliefert. Draußen stehen schon Paletten mit Dachpfannen, es geht voran. Es ist der 07.08.2020.

Am 11.08. werden die Dachpfannen auf den Dachstuhl gelegt, wir bekommen den Zeitpunkt leider nicht mit, haben aber ein paar Bilder vom Nachbarn bekommen.

14.08.2020 Fiete und ich sind auf der Baustelle. Die Fenster im Untergeschoss sind drin und die Dachpfannen sind drauf. Jetzt sieht es immer mehr wie ein richtiges Haus aus.

19.08.2020 nicht viel passiert. Ein paar Kabel hängen von der Decke und oben sind immer noch keine Fenster drin. Wir bekommen den Auftrag, den Sandberg hinter dem Haus wegzuschaffen, da die Gemeinde einen Fußweg bauen möchte. Jetzt heißt es einen Bauunternehmer zu finden, der dazu Lust und Zeit hat. Der Tiefbauer von Virtus reagiert nicht mehr auf unsere Anfragen. Wir holen am 26.08.2020 Gabi in Heidelberg aus dem Krankenhaus ab, ändern noch die Farbe einer Fliese und stellen dabei fest, dass wir nur einen Bruchteil der Möglichkeiten gesehen haben. Inzwischen ist das Schloss vom Stromzähler verschwunden und taucht nicht mehr auf.

Auf der Baustelle ist seit dem letzten Besuch nichts für uns Erkennbares passiert. Wahrscheinlich war das Wetter zu gut. Allerdings steht ein alter hässlicher Turm vor der Tür er dient wohl zum Verputzen.

Delfs Elektrotechnik verlegt am 02.09.2020 Leitungen als wir auf der Baustelle ankommen. Dann sind da noch drei Männer, die wahrscheinlich verputzen sollen. Delfs hat unter anderem die Lampen im Vordach angebracht.

Unser Sachverständiger hat am 11.09.2020 seinen zweiten Vorort-Termin. Diesmal erhalten wir 8 Seiten mit Bildern und eine Zusammenfassung seiner Beurteilung.

Am 06.09.2020 sehen die Wände schon anders aus. Eine provisorische Leiter in die erste Etage sowie ein Geländer zur Absicherung in der Etage wurde von Virtus die ganze Zeit nicht gestellt, obwohl wir das Thema öfters angesprochen haben.

Am 25.09.2020 sind wir auf der Baustelle, endlich ist das Gerüst komplett weg. Das ist Voraussetzung damit die Hausanschlüsse verlegt werden können.

Den genauen Termin zum Einbau der Fußbodenheizung kann ich nicht sagen, aber auch hier hat uns unser Nachbar mit ein paar Bildern unterstützt.

Am 30.09.2020 gibt es den dritten Bericht unseres Sachverständigen. Diesmal sind es nur fünf Seiten hier die Zusammenfassung:

7. Oktober, der Estrich ist drin. Wir gehen lieber nicht soviel herum, da der Estrich noch nicht trocken ist. Es gibt einen geplanten Absatz zwischen Vinyl- Fliesenboden. Darauf muss man vorher hinweisen damit es keinen Absatz nach der Verlegung gibt.

Am 08.10.2020 gibt es einen ersten Entwurf wie wir uns die Außengestaltung vorstellen. Einiges davon wird sich im Laufe der Zeit noch ändern.

20.10.2020 Wir haben endlich einen Tiefbauer gefunden, der sich um die Hausanschlüsse außen kümmert. Die Tiefbauer haben meistens keine Lust sich mit den Behörden abzustimmen. Schließlich hat unser Bauleiter seine Beziehungen spielen lassen und uns Maurice Junge aus Heikendorf vermittelt. Um den Estrich schneller trocknen zu lassen, haben wir uns 3 Bautrockner bestellt, die heute geliefert werden. Auf der Garage ist nun zumindest eine Folie, das Dach fehlt immer noch.

27.10.2020 Die Bautrockner laufen noch obwohl die Sicherung andauernd rausspringt. In der Trockenphase des Estrichs passiert im Haus nichts, aber draußen wird weitergemacht. Unser Vordach bekommt Balken.

Der Fliesenleger hat sich mutmaßlich auf der Baustelle verletzt, für uns sieht es eher nach firmeninternen Konflikten aus. Die Baustelle ruht, kein Ersatzfliesenleger aufzutreiben. Gottseidank erbarmt sich der Chef, der zumindest den Küchenbereich fertigstellt, damit die Küche installiert werden kann. Die Terrasse draußen ist fertig, während drinnen alles nur halbfertig von dem Fliesenleger hinterlassen wurde. Am 07.12.2020 haben wir noch Hoffnung das ein Fliesenleger zur Fertigstellung vor Einzug kommt, das wird aber nicht der Fall sein.

Der Maler ist fleißig und kümmert sich um die Räume, in denen der Fliesenleger nichts mehr zu tun hat. Draußen wird an der Einfahrt gewerkelt.

Der Bodenleger will nicht im ersten Stock arbeiten, wenn es keine Absicherung am Treppenloch gibt. Kurzfristig müssen wir etwas organisieren. Am 13.12.2020 haben wir eine Absicherung.

Die Küche kommt, wir haben den 15.12.2020. Wir bekommen Fliesen Seiberth wenigstens dazu uns die Gästetoilette benutzbar zu machen, damit wir am 21.12. einziehen können. Die sanitären Anlagen können auch erst eingebaut werden wenn der Fliesenleger fertig ist. Der Maler kann auch nicht weitermachen in den Räumen wo nicht gefliest ist. Der Horror zum Schluss des Baus.

Der Küchenaufbau dauert zwei Tage. Der Geschirrspüler kann im Moment nicht geliefert werden und die bestellte Spüle fehlt auch, Corona sei Dank. Wir bekommen eine Übergangsspüle und einen Geschirrspüler für die Übergangszeit nach einigen Beschwerde-Mails.

Währenddessen gehen die Elektroarbeiten in die Endphase. Wir haben eine Treppe zum Dachboden bekommen. Auf der Terrasse liegt schon der Tannenbaum, denn wir wollen Weihnachten in unserem neuen Haus feiern. Koste es was es wolle! Das Außenlicht funktioniert. Vor dem Haus ist eine Matschwüste. Unsere Glastür wurde geliefert, die Innentüren werden eingebaut. Die Tür zum HWR passt nicht, das Loch in der Wand ist zu groß.

Die nächsten Wochen heißt es schrauben, anbauen und auspacken von 100 Umzugskisten. Heiligabend verleben wir in der Matschwüste vor unserem Haus und der Baustelle in unserem Haus. Heute fällt die Heizung aus und wir rufen den Notdienst von Haustechnik Nord, der Gott sei Dank auch kommt.

31.12.2020 Das Heizungsrohr fällt wieder von der Decke erneut, wird der Notdienst von Haustechnik Nord gerufen und diesmal wird es endlich richtig befestigt. Wir beenden das Jahr mit dem Sekt von Virtus, den wir zur Hausübergabe bekommen haben und hoffen, dass die Mängel im Jahr 2021 schnell behoben werden.

2021 Neues Jahr, neues Glück

Bis zum 04. Januar passiert erst einmal nichts. Dann kommt Fliesen-Seiberth, um unser Badezimmer und die anderen Arbeiten fertigzustellen. Am 07.01. kann ich zum ersten Mal die Badewanne benutzen, eine Wohltat.

Im Nachhinein stellen wir noch kleine Mängel fest, die uns bisher nicht aufgefallen sind: ein kaputter Lichtschalter, eine Tür ist oben beschädigt.

Am 12. Januar sind die Tiefbauer wieder im Einsatz und kämpfen gegen unsere Matschwüste. Sie beginnen unseren geplanten Teich auszuheben.

Am nächsten Tag sieht es schon besser aus, der alte Sand wird entsorgt und es kommt ein Kiesbett, damit die Folie nicht so schnell kaputt gehen kann. Leider gibt es immer mal wieder einen Regenschauer.

Bei diesem Schietwetter steht die Garage unter Wasser und wir finden den Übergang von Auffahrt und Garage auch nicht schön, da muss noch mal jemand ran.

15.01.2021 Wir müssen noch etwas zur Entwässerung des Grundstücks machen und so muss der Tiefbauer noch mal ran.

Es ist der 20. Januar als es endlich weitergeht mit der falschen Tür zum HWR. Wir entschließen uns den Zugang kleiner zu machen, damit die Tür passt, anstatt auf eine neue Tür zu warten.

Unser Badezimmerspiegel wird geliefert, natürlich geht er uns bei der Montage kaputt. So geht es einem wenn man Geld sparen will und es selber macht.

Die Sonnenaufgänge, die ich bei meinen Morgenspaziergängen mit Fiete sehe, entschädigen für den Stress.

Das schlechte Wetter scheint langsam vorbei zu sein. Am 26.01. erscheint der Tiefbauer mal wieder auf der Baustelle zur Lagebesprechung.

Am 28. Januar kommt die Folie. Es geht endlich weiter. Am gleichen Tag wird auch endlich die Tür zum HWR eingebaut.

Frost, die Arbeit ruht auf der Baustelle.

Ein Bullauge und zwei Anker kommen zu Gabis Geburtstag.

10.02.2021 Die Endvermessung des Gebäudes wird vom Vermessungsamt durchgeführt.

Am 12. Februar wird unser bestellter Dreisitzer Strandkorb angeliefert. Nun muss es nur noch wärmer werden. Er kommt erstmal in die Garage.

Wenn es draußen nicht weiter geht, so müssen wir uns es im Inneren des Hauses schön machen. Unser bestellter Fischschwarm kommt und wird an der Wand fest gemacht.

22.02. Der Frost ist weg, die Tiefbauer wieder da und ich werde Opa. Das Podest für den Strandkorb wird angefangen. Am Zaun wird weiter gearbeitet und der Teich nimmt Formen an.

Hinter unserem Haus werden von der Gemeinde Bäume gepflanzt. Wir bekommen hinter dem Haus auf unserem Grundstück eine Hecke aus Kirschlorbeer. Unser Kärcher kommt, damit wollen wir mal sauber machen.

Am 25.02.2021 ist das Wetter ganz gut, draußen wird gearbeitet und drinnen hat unser neuer Vorwerk Staubsauger seinen ersten Einsatz. Fiete muss sich erst mit ihm anfreunden. Die Tiefbauer baut uns aus Reststeinen ein Boot für Blumen.

Heute können wir unseren Briefkasten an den unfertigen Zaun bauen. Es werden Steine für den Vorgarten angeliefert.

Das Strandkorbpodest und das Blumenboot sind fertig. Damit möglichst kein Unkraut durch den zukünftigen Strandsand kommt, wird ein Flies verlegt und ein paar große Steine zur Deko geliefert. Das beste zum Schluss, der Zaun ist dicht, Fiete kann endlich mal frei laufen. Wir schreiben den 1. März 2021.

Am nächsten Tag wird ein Springbrunnen installiert und der Strandsand ist da. Die Mülltonnenboxen werden endlich aufgebaut. Der Strandkorb kommt schon mal an seinen Platz.

Es wird langsam bei uns, während es auf dem Nachbargrundstück gerade lost geht.

09.03.2021 Fietes dritter Geburtstag. Es ist schönes Wetter, wir kaufen Pflanzen ein und beginnen damit sie einzubuddeln. Mit dem Flies gestaltet sich das schwerer als gedacht. Wir müssen erst einmal ein Loch in den Boden schneiden um tief genug in den Boden zu kommen. Ostern steht vor der Tür.

Am nächsten Tag bringen wir das Hochbeet an seinen Standort. Es hat den Winter nicht besonders gut überstanden und ist verschrammt und verbogen. Wir sammeln Holz aus der Umgebung, um den Boden des Hochbeets damit zu bestücken.

14. März, es ist Schietwetter und die gerade eingebauten Kompribänder fliegen wieder aus den Fugen, da müssen die Leute noch mal kommen, wenn es wärmer ist.

Am nächsten Tag wird unsere Bambushecke für den Vorgarten geliefert. Da in die Garage immer noch Wasser läuft, müssen die Tiefbauer noch mal den Bereich vor der Garage aufreißen um eine Rinne zu bauen. Die Mülleimerboxen werden auf dem Boden festgemacht, da sie sonst bei Sturm nicht auf ihrem Platz bleiben.

18.März 2021 Unser Strandkorb wird eingeweiht. Die Sonne lädt ein zu Kaffee und Kuchen mit Blick auf den Teich.

19.03.2021 Unser im letzten Jahr bereits bestellte Schrank wird geliefert. Die Glasplatte ist total kaputt und wir können noch einmal 4 Wochen warten bis Ersatz kommt.

In den folgenden Tagen sind wir fast jeden zweiten Tag in Pflanzen- und Baumärkten und kaufen Steine und Pflanzen für den Vorgarten. Es nervt uns unser Nachbar mit dem Mehrfamilienhaus, denn er wollte eigentlich eine Hecke im Frühjahr pflanzen. Ich schreibe ihn mehrmals an und es kommt keine Reaktion. Dafür wird mein Tischkicker angeliefert.

Die Kombribänder wurden immer noch nicht festgemacht und hängen am Haus herum, sieht wunderbar aus! Es ist schönes Wetter und wir haben von unserem Tiefbauer immer noch keinen Rasen gelegt bekommen. Die Kickersaison wird feierlich eröffnet, nun muss ich nur noch Gegner finden.

Ostermontag fällt dann noch mal Schnee, kein gutes Wetter zum Ostereier zu suchen.

09.04.2021 Die Tischtennisplatte wird angeliefert.

Am 14.04.2021 fahren wir nach Trappenkamp zu einer Holzfirma und holen Holz, denn wir wollen Poller mit einer Möwe im Garten stehen haben. Auf dem Weg werden natürlich auch wieder Pflanzen gekauft. Während Gabi die Pflanzen einbuddelt, kümmere ich mich um das Aufstellen der Poller.

Die Zeit unseres kleinen Leuchtturms ist gezählt, es wird bald einen selbstgebauten von Gabis Sohn geben. Die Möwe ist da und wird auf dem Poller festgeklebt. Außerdem wird die Gabione mit Mulch befüllt, dort soll demnächst eine Palme rein.

Am 18. April bin ich unten am Hafen bei De Schruuv und schau mal ob sie was für den Vorgarten haben. Ich finde eine alte Schiffsschraube und nach ein paar Runden Feilschen um den Preis gehört das Ding mir und wird nach Hause gebracht.

Die Tischtennisplatte steht jetzt draußen, der Kicker auch. Der Liegestuhl wartet immer noch auf den Rasen. 20.04.2021 Frustrierend!

Inzwischen haben wir zwei Apfelbäume und andere Sträucher hinter dem Haus gepflanzt. Im Hochbeet wachsen ebenfalls bereits ein paar Pflanzen. Schubkarre und Gartenschlauch gibt es auch schon. Nur der Rasen fehlt.

Am 28.04.2021 werden endlich ein paar Mängel beseitigt. Schiefer Regenrinnenablauf und an der Terassentür hat auch etwas gefehlt. Es wird mir zu dumm auf den Tiefbauer mit dem Rasen zu warten. Ich telefoniere ein paar Firmen ab, ob sie uns Rollrasen liefern und verlegen können. Alle haben 3 – 4 Wochen Vorlauf, aber mit einer Bonuszahlung kommen sie kurzfristig vorbei und machen uns glücklich. Endlich haben wir Rasen. Ein Mähroboter wird auch noch installiert.

Die Tür von der Terrasse zur Garage, die eine Delle hatte, wird nach 5 Monaten auch endlich ausgetauscht.

In den nächsten Tagen macht der Mähroboter seinen Job. Manchmal hängt er fest, dann muss ihm geholfen werden, damit es weitergeht. Der Inhalt des Hochbeets wächst und gedeiht.

Jetzt macht es auch Spaß, die neuen Sonnenliegen zu nutzen. Die Sonne ist im Mai bis Mittag hinterm Haus und kommt am Abend noch einmal rum. Für uns ist es gut, so wie es ist. Die Palme für die Gabione wurde inzwischen auch schon geliefert.

Da es bei Starkregen immer noch in die Garage reinregnet, bestelle ich eine Wasserstoppleiste, die ich unter dem Garagentor auf den Boden klebe. Jetzt ist es zu 99% trocken in der Garage und wir sind zufrieden. Zur gleichen Zeit im Mai werden die Fische in den Teich gelassen, die Gabi zuvor besorgt hat. Die Poller erhalten einen Anstrich. Auch im Mai gibt es immer noch mal wieder Tage mit Landunter in Laboe.

21.05.2021 Wir haben zwei Probleme, jeweils im Badezimmer und in der Gästetoilette gibt es Risse unter dem Fensterbrett. Es stellt sich heraus, dass der Fliesenleger mal wieder gepfuscht hat und kein Flies dahinter geklebt hat. Er muss noch mal kommen.

Fiete bekommt seinen eigenen Strandkorb traut dem aber noch nicht richtig.

Ende Mai holen wir unseren Leuchtturm und das Brett für unser Badezimmerobjekt in Berlin ab. Kurz danach steht der Leuchtturm an unserem Teich und leuchtet jede Nacht.

Am 5. Juni erntet Gabi die ersten eigenen Radieschen in unserem Hochbeet. Karotten, Petersilie, Tomaten und Zucchini kommen dazu.

Am nächsten Tag ist alles Zubehör für unser Wandobjekt vorhanden und Gabi baut es zusammen.

11.06.2021 Nachdem uns der Tischler und Maler von Virtus diverse Male vertröstet haben, holen wir uns einen Maler aus Heikendorf, der malt uns die Pfosten und das weiße Vordach grau, und auch die Stellen an denen der Fliesenleger nachgebessert hat. Schön wenn man Leute kennt, auf die man sich verlassen kann.

Die Verfugung unserer Beton-Terrasse machen wir ebenfalls selber, eine Schweinearbeit bei unserer Maserung. Da unser rechter Nachbar nicht auf meine Schreiben reagiert, kauft Gabi Folie für den Zaun und bringt sie an der Seite zum Parkplatz an.

Zur Entspannung geht es zum Sonnenuntergang ans Meer.

Ende Juni kommt unsere Schiffsbank, die vor den Müllboxen platziert wird, damit Gabi die Behälter von der Innenseite des Vorgartens öffnen kann.

Wir mussten zum ersten Mal Strom ablesen und bekommen eine Rechnung, wonach wir für die ersten 7 Monate über 4.000 € zahlen müssen, wir sollen fast 12.000 kWh verbraucht haben. Wir können uns das nicht erklären. Ich gehe zum Verbraucherschutz und lasse mich von einem Anwalt beraten. Nichts zu machen, ich kann nicht beweisen was passiert ist. Ab jetzt kontrolliere ich regelmäßig den Verbrauch. Er ist wesentlich geringer als in der ersten sieben Monaten.

Das Hochbeet quilt inzwischen über. Rosen werden bei den Müllboxen gepflanzt. Wir haben erste Äpfel an unseren Bäumen.

Nun wird ein elektronisches Dartspiel angeschafft, welches über die Bank beim Eingang kommt. Der eingepflanzte Wein wird leider eingehen.

Kurz darauf wird Krocket angeschafft, dort gibt es allerdings einen männlichen Meister.

13.09.2021 Fiete haut ab, als ein Freund die Pforte zum Garten auflässt. Ein Mann mit einem Samurai-Schwert bedroht uns als wir ihn wieder einfangen wollen. Wir rufen die Polizei, die die Waffe aus seiner Wohnung holt und mitnimmt.

19.09.2021 Wir machen ein Kennenlernfest für den Libellenring und ungefähr 50 Leute kommen. Leider spielt das Wetter nicht so ganz mit und wir müssen den Tag zum Teil drinnen verbringen.